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Rechtsantragsstelle

Beim Verwaltungsgericht Ansbach ist eine Rechtsantragsstelle eingerichtet. Zu ihren Aufgaben gehört die Aufnahme von Rechtsbehelfen (z. B. Klagen und Anträgen). Die Rechtsantragsstelle wird von Urkundsbeamten der Geschäftsstelle betreut. Sie leisten auch Formulierungshilfe bei der Stellung des Antrages sowie bei der Aufnahme des richtigen Beklagten oder Antragsgegners. Bei Eil-Anträgen (Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes) nehmen sie auch eine Begründung des Antrags in angemessenem Umfang auf. Die Urkundsbeamten helfen dagegen nicht bei der Formulierung der eigentlichen Klage- bzw. Antragsbegründung, insbesondere leisten sie keine Rechtsberatung.
Die Rechtsuchenden sollten - soweit vorhanden - den Bescheid, der angefochten werden soll, und den Widerspruchsbescheid mitbringen.

Dienstzeiten der Rechtsantragsstelle:

Montag - Donnerstag: 08.00 Uhr - 16.00 Uhr
Freitag: 08.00 Uhr - 14.00 Uhr

Telefon: 0981 1804-234

Da vor den Verwaltungsgerichten kein Anwaltszwang besteht, können Rechtsuchende eine Klage auch selbst erheben bzw. den Antrag selbst stellen.

Wie muss eine Klage / ein Antrag bei Gericht eingereicht werden?

Die Klage bzw. der Antrag muss schriftlich eingereicht und eigenhändig unterschrieben werden. Die Klage- bzw. Antragsschrift kann auch per Fax übersandt werden. In diesem Fall sollte das Original der Klageschrift nachgereicht werden.
 

Prozesskostenhilfe:

Prozesskostenhilfe kann durch das Gericht auf Antrag bewilligt werden, wenn der Rechtsuchende nach seinen persönlichen oder wirtschaftlichen Verhältnissen die Kosten der Prozessführung nicht, nur zum Teil oder nur in Raten aufbringen kann und wenn die beabsichtigte Rechtsverfolgung oder Rechtsverteidigung hinreichende Aussicht auf Erfolg bietet und nicht mutwillig erscheint. Dem Antrag sind eine Erklärung über die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Rechtsuchenden sowie entsprechende Belege beizufügen.