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Präsident
Dr. Klaus Schiffczyk |
Das Verwaltungsgericht
Würzburg wurde am 15. Januar 1947 eröffnet. Seit
Ende des Jahres 1988 hat es seinen Sitz in der Burkarderstraße
26 unterhalb der Festung Marienberg.
War das Gericht
bis dahin in verschiedenen Dienstgebäuden im Würzburger
Stadtgebiet eher "geduldet", wurde ihm nun die Errichtung
eines Gerichtsneubaus zuteil. Die Lage des Baugrundstücks,
eingebunden in die alte Bausubstanz der Burkarderstraße
und des historischen Mainviertels einerseits und in die Blickachse
von der "Alten Mainbrücke" zur Festung und
zum "Käppele" andererseits , stellte an das
neue Gebäude besondere architektonische Anforderungen.
Gefunden wurde ein viel beachteter Kompromiss zwischen der
Aufnahme der charakteristischen Besonderheiten des augenfälligen
Standortes und den Funktionalitätserfordernissen einer
modernen Behördeneinheit.
Das Gericht weist derzeit einen Personalbestand
von 20 Richterinnen und Richtern sowie 32 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern des nichtrichterlichen Personals (Beamte,
Angestellte und Arbeiter) auf. Die Geschäfte verteilen
sich auf 7 Kammern (vgl. hierzu den Geschäftsverteilungsplan),
die mündlichen Verhandlungen finden in 3 unterschiedlich
großen Sitzungssälen statt.
Die
Sitzungssäle (im Bild der "große" Sitzungssaal)
wie überhaupt der Öffentlichkeitsbereich mit seinen
Verweilzonen für die Prozessbeteiligten sind bei aller
Zweckmäßigkeit hell und freundlich ausgestaltet,
so dass der Versuch, mit den Mitteln der baulichen Transparenz
das Verfahrensprinzip der Gerichtsöffentlichkeit umzusetzen,
gelungen ist.
Im Jahre 1997 feierte das Verwaltungsgericht Würzburg
sein 50-jähriges Bestehen (50 Jahre VG Würzburg).

Großer Sitzungssaal
Öffentlichkeitsbereich
Interessenten können sich über die mündlichen
Verhandlungen, die öffentlich stattfinden, an den Schaukästen
des jeweiligen Sitzungssaales informieren; dort hängen
die Tagesordnungen aus.
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