
Präsident
Karl-Friedrich Richter |
Als
jüngstes der sechs bayerischen Verwaltungsgerichte
nahm das Bayer. Verwaltungsgericht Bayreuth am 1. Dezember
1949 seinen Betrieb auf.
Derzeit
arbeiten am Verwaltungsgericht Bayreuth 17 Richter -
davon zwei in Teilzeit - in fünf Kammern. In der Gerichtsverwaltung
schaffen zurzeit 21 Beamte und Angestellte durch ihren
Einsatz z.B. im Sitzungsdienst und in den Geschäftsstellen
die organisatorischen Voraussetzungen für einen
reibungslosen Ablauf der Rechtsprechungstätigkeit.
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Die mündlichen Verhandlungen
sind öffentlich; Interessenten können sich an den
Sitzungssaalaushängen täglich orientieren.
Das Gerichtsgebäude
Nach kurzer provisorischer Unterbringung
in den Räumen der Stadthalle zog das Verwaltungsgericht
Bayreuth bereits im Sommer 1950 in das derzeit genutzte
Gebäude
in der Friedrichstraße 16. Damit ist das Gericht nunmehr
seit fünfzig Jahren in dem unter Denkmalschutz stehenden
im Jahr 1751 fertiggestellten Meyern'schen Palais untergebracht.
Das
Gebäude
wurde nach Plänen des Bayreuther Hofarchitekten Joseph
St. Pierre (1708/9 - 1754) vom Landschaftsrat Johann Gottlob
von Meyern errichtet. Nachdem das Alte Schloss abgebrannt
war, kaufte Markgraf Friedrich im Jahr 1753 das Gebäude
und nutzte es bis zur Fertigstellung des Neuen Schlosses
als Übergangslösung. Von 1756 bis 1763 war
in dem Haus die "Akademie der freien Künste und
Wissenschaften"
untergebracht.
Nach mehreren Eigentümerwechseln
wurde es 1880 Offizierskasino des Königlich Bayerischen
6. Chevauleger-Regiments. Bis 1945 blieb es im Eigentum der
Bayer. Armeeverwaltung bzw. der Verwaltung der Reichswehr
und der Wehrmacht.

Sitzungssaal
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